Brand und SPD informieren sich beim Freibadverein Kirchheide

Das Ehrenamt als Rückgrat der Gesellschaft ist für die SPD und ihren Bürgermeisterkandidaten Arne Brand ein wichtiger Bestandteil der Lemgoer Politik. Um sich über die konkreten Auswirkungen der Corona-Krise auf das Ehrenamt zu informieren besuchen Arne Brand und Ratskandandierende der SPD Vereine und Initiativen. „Die Corona-Krise betrifft uns alle unterschiedlich. Das Ehrenamt ist auch davon betroffen und wir wollen aus erster Hand erfahren, welche Auswirkungen es für die Vereine und Initiativen unserer Stadt hat“, erläutert Arne Brand den Hintergrund der Gespräche.

In dieser Woche trafen sich Brand und die SPD mit Vertretern des Freibadvereins Kirchheide. „Die Freibadvereine sind schon etwas besonderes aber auch leider besonders betroffen“, so Klaus Brakhage, der 1. Vorsitzende des Vereins.

Die Corona-Zeit hat der Verein genutzt um notwendige Reparaturen durchzuführen und dann bei einer Öffnung gut vorbereitet für die Besucher zu sein. Einer Abkühlung im Sommer steht damit nichts im Weg.

Ab dem 20. Mai dürfen in NRW Freibäder wieder öffnen. Das ist aus verschiedenen Gründen für den Freibadverein nicht leicht zu schaffen. Er benötigt eine Vorlaufzeit von rund drei Wochen um die technischen Anlagen hochzufahren und die Becken zu füllen.

Der Freibadverein muss jedoch auch Hygienevorgaben erfüllen und da liegt die eigentliche Schwierigkeit, denn die genauen Anforderungen sind noch nicht veröffentlicht. „Es ist Aufgabe der Landespolitik und der weiteren Behörden diese Vorgaben möglichst schnell klar zu kommunizieren damit die Freibäder sie auch rechtzeitig erfüllen können. Wenn es ein heißer Sommer wird, wollen sich Jugendliche auch abkühlen können.“, so Felix Rullmann, Vorsitzender der Lemgoer Jusos.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Erfüllung der Hygieneauflagen für den Freibadverein mit einem hohen Aufwand verbunden sein wird. Mehr Sachaufwand in Form von Desinfektionsmitteln, Spuckschutz etc. aber insbesondere mehr Personal für die Aufsicht im Becken aber auch bei Liegebereichen und Duschen sind für den Freibadverein so einfach nicht zu stemmen. „Ein Freibad erfüllt, wie auch viele andere ehrenamtlich betriebene Einrichtungen, eine Aufgabe für das Gemeinwohl. Der Freibadverein darf darum nicht alleine gelassen werden, ohne Unterstützung geht die Krisenbewältigung nicht. Darum will ich das Ehrenamt auch finanziell in der nächsten Legislaturperiode unterstützen damit Lemgoer Kinder auch in Zukunft die Möglichkeit haben in Vereinen ihr Hobby auszuüben“, so Brand abschließend.